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Eine neue Herausforderung - die Fräsmaschine

Die Fräsmaschine

Die neueste Ergänzung der Knikmops und Rollmops-Produktion ist diese Fräsmaschine. Gebroeders Geens nahm die Herausforderung mit der Idee „keine Innovationen“ an. Die Fräsmaschine wird für die Bearbeitung bestimmter Teile des Fahrgestells eingesetzt. Genauer gesagt, kann diese Produktionsmaschine sehr präzise Löcher machen, gewindeschneiden und, falls erforderlich, formen.

Beim Gewindeschneiden wird ein Loch „mit Gewinde“ versehen, so dass es zum Anziehen von Schrauben verwendet werden kann.

Formbohren

Die Hauptaufgabe dieser Fräse ist das Formbohren oder „Fließbohren“. Bei diesem Produktionsverfahren handelt es sich um ein Umformverfahren zum Bohren von Löchern in Metall. Das Loch wird mit hohem Druck und Reibungsenergie gebohrt.

Was bedeutet das genau?

Ein Keramikbohrer wird auf 3000 U/min gebracht und übt Druck auf das Stahlteil aus. Dadurch erhitzt sich das Teil und schmilzt ein Loch in die Oberfläche. Das restliche Material (der Grat) wird geglättet. Der Grat ist also kein Abfall, sondern bildet eine Abrundung neben dem gebohrten Loch. Danach wird das Loch sofort mit einem Gewinde versehen, so dass sich eine Schraube leicht eindrehen lässt.

Warum Formbohren?

  • Geht schnell
  • Ermöglicht die Befestigung von hochfesten Teilen (Bolzen) in dünnen Blechen
  • Sauberes Verfahren, d. h. es entsteht kein Abfall